Mehr Verkehrssicherheit mit dem Kinderschutzpass

Mehr Verkehrssicherheit mit dem Kinderschutzpass

Den Kinderschutzpass für Erstklässler gibt die Sparkasse Kaiserslautern schon seit über 30 Jahren kostenlos aus. Der gelbe Ausweis – ungefähr so groß wie eine Scheckkarte – soll in einem Notfall schnelle Hilfe für das Kind gewährleisten und Helfern wichtige Daten liefern, insbesondere um Eltern oder Schule sofort benachrichtigen zu können. Rechtzeitig zu Beginn des Schuljahres werden rund 2.500 dieser Pässe an die Erstklässler in der Stadt und im Landkreis über die Schulen ausgegeben.

„Es ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein, um den Schulweg sicherer zu machen“, sagte Hartmut Rohden, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaiserslautern. Die Erstklässler müssen lernen, den noch ungewohnten Schulweg selbstständig zu meistern, anstatt beispielsweise das sogenannte „Elterntaxi“ in Anspruch zu nehmen. Um die Verkehrstauglichkeit zu erlangen, gibt es nützliche Programme wie die „Gelbe Füße“-Aktion oder auch den Fahrrad-Pass. Der Schutz der Kinder sei eine wertvolle und wichtige Aufgabe für die Gesellschaft, ergänzte Andrea Brunnett, Marketingleiterin der Sparkasse Kaiserslautern.

„Das ist eine tolle Sache“, unterstrich Landrat Ralf Leßmeister, der die Schuldezernentin des Landkreises, Frau Gudrun Heß-Schmidt, vertrat, die krankheitsbedingt verhindert war. Der Pass sei ein wichtiger Baustein für die Verkehrssicherheit, gerade in Ortschaften mit hohem Durchgangsverkehr. Er regte an, das Thema „sicherer Schulweg“ auch in den Unterricht einfließen zu lassen.

Anja Pfeiffer, Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern und Schuldezernentin, unterstrich die Bedeutung dieser Initiative, die seit vielen Jahren von den Bürgern sehr gut angenommen werde. Dieser Beitrag der Sparkasse zur Verkehrssicherheit werde sehr geschätzt, ergänzte sie.

Die Verkehrsfachberaterinnen Julia Coressel und Carola Wassmann organisieren wie in den letzten Jahren die Verteilung des Kinderschutzpasses an den Schulen. Die Polizeihauptkommissarinnen Tina Sornberger und Elli Berberich dankten dafür, dass das Projekt weitergeführt wird und verwiesen auf die von ihnen betreute Jugendverkehrsschule, die seit Jahren Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet.

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