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Eliteschülerin Jette Simon ausgezeichnet

Eliteschülerin Jette Simon ausgezeichnet

 

Herausragende Leistungen sind am ehesten dort erreichbar, wo unterstützende Strukturen funktionieren. Zur „Eliteschülerin des Sports 2021“ wurde die Radsportlerin und Schülerin des Kaiserslauterer Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG), Jette Simon, von einer Jury gewählt. Wir belohnten dies mit einem Geldgeschenk und überreichten ihr die Urkunde. Wie in den Vorjahren fördert die Sparkassen-Finanzgruppe die Eliteschule des Sports mit einem Betrag von 7.000 Euro. Durch die gezielte Nachwuchsförderung trägt die Sparkassen-Finanzgruppe systematisch und nachhaltig zur Entwicklung und zum Aufbau von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics bei.

 

„Sportliche Höchstleistungen sind anziehend und erfreuen sich unserer aller Bewunderung“, sagte Hartmut Rohden, unser stellvertretender Vorstandsvorsitzender, bei der Übergabe der Anerkennungen im Heinrich-Heine-Gymnasium. Im Glanze des Erfolgs treten meist die Mühen und Anstrengungen zurück, die zur Erreichung nötig waren. Ohne ausgefeiltes und unterstützendes Umfeld seien heutzutage kaum noch Spitzenleistungen zu erzielen. Die Eliteschüler am HHG lernen schulische und sportliche Inhalte zu verbinden und wie sie ihre Zeit und sich selbst organisieren. „So entstehen großartige Leistungen, die wir gerne besonders belohnen“, sagte Andrea Brunnett, unsere Marketingleiterin.

 

Die mittlerweile 18-jährige Jette Simon aus Kaiserslautern wurde 2021 in Kairo U19-Weltmeisterin in der Bahnraddisziplin Scratch. Gut 20 Wochenstunden bringt die Abiturientin für das Sporttraining auf. Die auf Vereinsebene für die Radsportabteilung des 1. FCK startende Sportlerin nimmt an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und erreichte eine Bronze-Medaille im Mannschafts-Verfolgungsfahren bei den letzten Weltmeisterschaften. Außerdem ist sie im U23-Nationalkader, gehört einem sogenannten KT-Team an, das als Bindeglied zwischen Amateur- und Profisport fungiert und ist überdies Mitglied des Maxx Solar Rose Women Racing-Teams, das in Thüringen beheimatet ist. Den Weltmeistertitel letztes Jahr in Ägypten habe sie mit der Taktik „frech und mutig“ errungen, indem sie „oben drüber“ gefahren sei, also im Finalrennen sich recht früh vom Feld gelöst hatte und allen bis ins Ziel davon gefahren ist. Keine leichte Sache, wie sie sich erinnert, denn bei den extrem hohen Temperaturen dort musste man sich etwas einfallen lassen; so stopften sich die Radlerinnen mit Eis gefüllte Socken unters Trikot, um sich etwas Kühlung zu verschaffen. 

 

Man müsse „im Kopf und in den Beinen schon gut ausgestattet sein, um solche hervorragenden Leistungen im Sport und in der Schule zu erbringen“, lobte HHG-Direktor Dr. Ulrich Becker. Er dankte uns für das seit vielen Jahren bestehende Engagement, das er als „tolle Partnerschaft“ empfinde. Training, Ernährung, Regenerationszeiten, Schule – alles müsse akribisch geplant werden, weiß Jan Christmann, Leiter des Sportzweigs am HHG. Die Anforderungen an die jungen Sportlerinnen und Sportler haben sich „gewaltig erhöht“, und um das Leistungslevel zu halten, werden Pläne „hochprofessionell dokumentiert, ausgewertet und individuell angepasst“, so Christmann. Die nun von der Sparkassen-Finanzgruppe erhaltene Spende werde genutzt, um beispielsweise die Leistungsdiagnostik zu verbessern, um sportpsychologische Coachings anzubieten oder um die Fahrten zu den Trainingsstätten zu ermöglichen. Zwar könne durch Hybrid-Unterricht einiges an schulischen Inhalten vermittelt werden; aber dennoch müssen Leistungssportler wie Jette Simon beispielsweise nach Frankfurt/Oder fahren, da es in Kaiserslautern – obwohl das HHG als Bundesstützpunkt dient – keine geeignete Bahnradsport-Anlage gibt.

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